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Ich freue mich bereits auf den Frühling, wenn bei meinem Mauerbienenhotel wieder der Bär los ist und es so summt und brummt, wie hier in der Videoaufnahme zu hören ist
Mauerbienen sind weitaus effizientere Bestäuber als Honigbienen, da sie bei jedem Blütenbesuch mehr Pollen transportieren, oft 20- bis 80-mal so effektiv sind und auch bei kühleren Temperaturen fleißig sind, was sie ideal für den Obstanbau macht. Man geht davon aus, dass ca. 600 Mauerbienenweibchen eine Bestäubungsleistung von zwei Bienenvölkern haben. Allein in Japan werden gegenwärtig ca. 75 % aller Obstanbauflächen durch Mauerbienen bestäubt.
Warum Mauerbienen so viel effektiver sind:
- Pollen-Sammeltechnik: Anders als Honigbienen sammeln Mauerbienen den Pollen nicht in Pollenhöschen, sondern an Haaren am Bauch. Dadurch pressen sie beim Blütenbesuch den Pollen fest auf die Narbe, was zu sehr guten Bestäubungs- und Befruchtungseffekten führt. Studien zeigen, dass Wildbienen mit der gleichen Anzahl Blütenbesuchen einen doppelt so hohen Fruchtansatz erzielen wie Honigbienen.
- Standorttreue (Tracht-Treue): Mauerbienen haben einen kleinen Sammelradius (oft nur 300 Meter), was bedeutet, dass sie sich auf wenige Pflanzen konzentrieren und diese sehr gründlich bestäuben, im Gegensatz zu weit umherfliegenden Honigbienen.
- Temperatur-Unabhängigkeit: Sie sind auch bei niedrigeren Temperaturen aktiv, wenn Honigbienen oft im Stock bleiben, was die Bestäubung in kühlen Frühjahren sichert. Sie fliegen vom frühen Morgen bis weit in die Abend-Dämmerung hinein. Die gehörnte Mauerbiene Osmia cornuta fliegt bei Sonnenschein bereits ab 4°C. Sie fliegen auch bei Wind. Wenig Flug findet bei bedecktem Himmel und Regen statt. Eine einzelne Mauerbiene kann bis zu 5000 Blüten pro Tag bestäuben.
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Dieser Beitrag ist hier auch als übersichtliche 14-seitige PDF mit vielen Fotos online.
Inhaltsverzeichnis:
- Einleitung + Vitalstofftabelle
- Walnuss
- Haselnuss
- Aprikosenkern
- Zedernuss
- Hanfnuss
- Edelkastanie/Marone
- Bucheckern
Nüsse sind im Nutzgarten jene Früchte mit der höchsten Energie- und Nährstoffdichte – also richtige Sattmacher, die dazu auch noch sehr gesund sind. Einmal angepflanzt können von gesunden Walnussbäumen und Maronenbäumen über mehrere hundert Jahre hinweg Jahr für Jahr kostbare Nüsse gesammelt werden.
Sie haben eine lange Tradition in der menschlichen Ernährung und Kultur. Schon vor tausenden von Jahren sammelten unsere Vorfahren Nüsse als wertvolle Energiequelle. Nüsse galten in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit und Wohlstand – ein Status, den sie aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und ihrem hohen Nährwert bis heute behalten haben.
Nüsse gehören zu den vitalstoffreichsten und gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Sie enthalten alles, was die Pflanze - neben Erde und Sonnenschein - zum Wachsen braucht, denn in den Samen legt die Pflanze den Keim für ihr Wertvollstes: die Nachkommen. Diese Vitalstoffdichte machen wir uns zu nutze, wenn wir Samen und Nüsse essen.
Sie sind reich an essentiellen Nähr- und Vitalstoffen, darunter gesunde Fettsäuren, Proteine, Ballaststoffe, Vitamine (E und B) und Mineralstoffe (z.B. Zink, Eisen, Magnesium, Kalium oder Calcium). Besonders die ungesättigten Fettsäuren in Nüssen, wie die Omega-3-, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren, sind wichtig für die Blutgefäße, die Herzgesundheit, für das Gehirn, Immunsystem und können helfen schädliches LDL-Cholesterin zu senken.


